Als Monster an Halloween verkleiden
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Dem Albtraum entsprungen – als Monster zu Halloween
Wer sich dazu entschließt, zu Halloween als Monster kostümiert auf die Straßen zu ziehen, wirkt nicht selten wie aus einem der neuesten Horrorfilme entsprungen. Eigentlich kein Wunder, denn durch die moderne Popkultur ist es denkbar einfach geworden, sich hierzu in irgendeiner Weise inspirieren zu lassen. Schließlich bieten Silent Hill und Co mehr als genug Vorlagen.
Als Monster gilt im Prinzip alles, das sich nicht in die Riege der Zombies, Vampire und Skelette einreihen lässt. Aber es muss dabei nicht immer blutig und damit nach dem Gore-Prinzip zugehen. Auch Glitter und Pastell lassen sich sehr gut in ein Monsterkostüm einarbeiten. Immerhin darf auch der ein oder andere Partygast nicht fehlen, mit dem man am liebsten kuscheln würde, wenn die Eindrücke zu heftig werden.
Gehörnte und geflügelte Monster liegen voll im Trend
Zugegeben, mit Flügeln ist man leicht eingeschränkt in der Bewegung, da man sich nicht einfach überall umdrehen kann und sich mit der Zeit auch einfach das Gewicht bemerkbar macht. Wer es nicht gewohnt ist, sich zu kostümieren, sollte daher mehr mit anderen Accessoires vorliebnehmen.
Schonmal von einem Faun oder einem Satyr gehört? Solche Kostüme sind längst nicht mehr bloß der Cosplayszene vorenthalten, auch bei klassischen Kostümpartys kommen beeindruckende Headpieces immer mehr zum Einsatz. Und wer es nicht ganz so wuchtig haben möchte, kann sich einzelne Hörner in die Perücke oder das Haar klemmen. Auch Geweihstücke werden sehr gerne eingesetzt, um ein dämonisches Reh darzustellen. Eine fein geschminkte Nase und Augenpartie zusammen mit schwarzen Kontaktlinsen – damit wird man gewiss zum Eyecatcher des Abends!
Die beliebtesten Monster, die bei Kostümen zum Einsatz kommen
In den letzten Jahren gab es keinen klaren Favoriten mehr, da die Auswahl einfach zu groß ist. Daher gelten Monster im Generellen zu den größten Lieblingen, wenn es um Halloweenkostüme geht. Eine Auswahl möglicher Verkörperungen wären:
- Faune und Satyre
- Dämonen
- Mutanten
- Diverse Horrorfilmbösewichte
- Gruselige Furries, wie z.B. ein Werwolf
- Entstellte Gestalten, die sich keiner klaren Gruppierung zuordnen lassen
Immer an die Bewegungsfreiheit denken
Manche Kostüme schränken die Beinfreiheit gewaltig ein. Beispielsweise, wenn ein schweres Fellgebilde um die Beine getragen wird. Dann sind die Schritte klein und die Zeit umso notwendiger, wenn man zwischendurch einmal eine Toilette aufsuchen möchte. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier auf dicke Strümpfe und zerfetzte Rockteile zu setzen. Männer wie Frauen können sich darüber hinaus ohnehin mit einer herkömmlichen Hose aushelfen und an deren Beine Fellstücke anbringen.
Wer Masken einsetzt, die den ganzen Kopf bedecken werden, sollte auch an den Blickwinkel denken. Es gibt schließlich durchaus Personen, die sich davon gestört fühlen, nur einen Bruchteil davon zu sehen, was die Welt sonst für einen bereithält. In so einem Fall ist Make Up natürlich die bessere Wahl.
Ein paar Basic Schminktipps für das eigene Monsterkostüm
- Geübte Make Up Artists verwenden Latex, um täuschend echt aussehende Schnittwunden, Verbrennungen & Co. anzufertigen. Da nicht jeder dazu in der Lage ist, solche selbst herzustellen, gibt es mittlerweile jede Menge günstige Kaufvarianten davon.
- Wer Schnittwunden & Co. einsetzt, sollte immer ein Make Up und Puder parat haben, welche die eigene Hautfarbe besitzen. Denn der Übergang soll schließlich echt aussehen.
- Wer viele grelle und knallige Farben braucht, greift zu Theaterschminke.
- Farbiger Mascara färbt entweder die eigenen Wimpern oder auch Fake Lashes, falls solche in der Kostümierung integriert werden sollen. Bei der ein oder anderen Monstrosität passen sicherlich unnatürlich buschige oder lange Wimpern perfekt dazu.
- Auch die Zähne dürfen ruhig in das Kostüm miteinbezogen werden. Schwarzer Zahnlack lässt sich ohne Probleme auftragen und wieder abwaschen. Außerdem eignet sich solcher nicht nur dafür, eine Lücke in die Zahnreihe zu zaubern. Mit diesem Färbemittel können die sonst so perlweißen Beißerchen auch richtig dreckig wirken. Genau so, wie es sich für ein Monster eben gehört.